Mit Bürgermeister Wilfried Speckhardt, der Ortsvereinsvorsitzenden Petra Messerschmidt und dem Gemeindevertretervorsteher Alf Wichmann an der Spitze wollen die Fischbachtaler Sozialdemokraten bei den Kommunalwahlen am 6. März 2016 wieder stärkste politische Kraft in der Gemeinde werden. Auf den nächsten Platz wählte die Mitgliederversammlung den langjährigen Billingser Ortsvorsteher Rainer Stöhr. Als neue Kräfte folgen Gabi Clement aus Nonrod, Tobias Schorlemmer aus Lichtenberg, Manuela Wilferth (parteilos) aus Niedernhausen und Maike Speckhardt aus Steinau.
Die Liste setzt sich fort mit Gemeindevorstandsmitglied Eddy Messerschmidt, dem Fraktionsvorsitzenden Jürgen Schmelzle, Manuel Messerschmidt, Michael Kierstein, Björn Speckhardt, Dieter Wardin und Heinz Schwebel, der für den Kreistag kandidiert.
Für den Ortsbeirat Niedernhausen führen Ortsvorsteherin Petra Messerschmidt, in Lichtenberg Angelika Großhaus die Listen an sowie in Nonrod Gabi Clement. In Billings belegen Ortsvorsteher Rainer Stöhr und in Steinau Rainer Wüst die Spitzenplätze. “Wir freuen uns, dass wir Listen präsentieren können, die besetzt sind mit erfahrenen Kommunalpolitikern und neuen Kräften, die sich für die Gemeinde engagieren wollen“, so Messerschmidt. „Denn wir bieten auch interessierten Bürgern, die nicht der SPD angehören, die Möglichkeit, bei uns mitzuarbeiten“.
„Gemeinsam für Fischbachtal, Politik mit Maß“, ist das Motto, mit dem die Spitzenkandidaten die Wahlziele vorstellten.
Oberste Priorität haben bezahlbare Steuern und Gebühren für die Bürger sowie stabile Finanzen und weiteren Schuldenabbau, um die Handlungsfähigkeit Fischbachtals zu sichern. Die SPD Fischbachtal will auch künftig ein Garant dafür sein, dass einerseits die Gemeinde weiter entschuldet wird und andererseits die Bürger möglichst niedrig belastet werden durch kleine Korrekturen in mehreren Bereichen. Dadurch soll eine gerechte Verteilung aller notwendigen Belastungen auf alle Bürger, die kommunale Leistungen in Anspruch nehmen, erreicht werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist eine am Bedarf orientierte Kinderbetreuung in Kindergarten und Grundschule. Dadurch soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf künftig noch besser gewährleistet werden. Für junge Familien sei es mit ein Entscheidungsgrund, sich im Fischbachtal anzusiedeln, wenn Kindergarten und Grundschule vor Ort sind. Zu den Kernthemen gehört die Förderung der innerörtlichen Entwicklung. Das heißt, dass bei privaten baureifen Grundstücken die Gemeinde mit den Grundstückseigentümern die Vermarktungsmöglichkeiten auslotet und diese ggf. beim Verkauf unterstützt. Auch der demografische Wandel wird, insbesondere bei den Entwicklungsmöglichkeiten in den Ortsteilen künftig eine besondere Rolle spielen. Mit dem Aufbau eines „Fischbachtaler Netzes“ will die SPD die künftigen Bewohner des betreuten Wohnens im Baugebiet Schlossblick in das gemeindliche Leben integrieren. Das soll durch die Vernetzung von z.B. Vereinen, Kirche, Schule und durch die Schaffung von Serviceleistungen erreicht werden. Die Unterstützung der Vereine und des Ehrenamts liegen den Sozialdemokraten am Herzen. Auch künftig sollen die Vereine die Bürgerhäuser für Übungsstunden kostenfrei nutzen können und – wenn machbar - durch die Gemeinde Hilfe geleistet werden. Damit einher geht auch die Würdigung des Engagements der ehrenamtlich Tätigen. Denn sie leisten eine beachtliche Sozialarbeit und fördern damit den Vereinsnachwuchs.
Die SPD unterstützt auch künftig die Gemeinde bei der Förderung des Fremdenverkehrs, damit Fischbachtal als touristische Attraktion weiterhin gestärkt wird. Dazu zählt auch, dass Vereine und Initiativen, die mit ihren Aktivitäten für den Fremdenverkehr werben, unterstützt werden. Ziel ist ebenfalls die Einrichtung eines Mitfahrportals zur Verbesserung der Mobilität der Bürger. So könnten z. B. auf der Internetseite der Gemeinde Mitfahrgelegenheiten von Privatpersonen sowohl angeboten wie auch gesucht werden. Dadurch soll sich die Mobilität von Bürgern ohne Fahrzeug und Senioren verbessern.